Johann Gottlieb Christaller an Emilie:
über seine Arbeiten (er will nicht sprachlich mit Mader zusammenarbeiten); die Übersetzung des NT und die grammat. Arbeit wird für ihn zentral, aber es gebe Schwierigkeiten des Übersetzens, vor allem auch bei der Gemeindearbeit
(Aburi, 8.-10. Okt. 1862)
M1,62 G C 9
[...] Ich verspreche Dir, jedenfalls meine Gesundheit und Kraft möglichst schonen zu wollen, wenn ich auch nicht so bald etwas liefere, was u wie es die Committee Herren u die Brüder wünschen u erwarten, daß ich meinen Gegenstand kenne u zwar genauer als jene, kann mir zur Beruhigung dienen. Übrigens ist mir ja kein Zeitpunct festgesetzt u es geht auch das in Afrika nicht an, schon in äußerlichen Geschäften nicht, z.B. bei Bauten. (Er möchte nicht, daß die Knaben - gemeint sind seine eigenen - 'nur ein Handwerk' lernen; ferner über Kindererziehung, betr. biblische Geschichten als Anschauungsunterricht.)
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Nöldeke E (2006). Christaller-Biographie. Afrikanistik online, Vol. 2006. (urn:nbn:de:0009-10-2997)
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